3D-Druck Verfahren

3D-Druck Verfahren

Alle 3D-Druck Verfahren sind schichtaufbauende Verfahren und werden deshalb in der Fachliteratur als Generative Fertigungsverfahren (engl. Additive Manufacturing) bezeichnet.  Dabei werden aus flüssigen, festen oder pulverförmigen Ausgangswerkstoffen (Kunststoff, Kunstharz, Keramik, Metall) dreidimensionale Modelle bzw. Bauteile erzeugt. Ursprünglich wurde der 3D-Druck im Rahmen der schnellen und kostengünstigen Prototypenentwicklung eingesetzt und ist deshalb noch immer stark mit dem Begriff Rapid Prototyping verbunden bzw. wird noch heute als so betitelt. Die Entwicklung der 3D-Druck Verfahren schritt jedoch in den letzten 2 Jahrzehnten stark voran und so eignen sich 3D-Druck Verfahren auch für das Rapid Tooling und Rapid Manufacturing (Herstellung von Endprodukten). Auf Grund gesunkener Kosten für Maschinen und Materialien stieg im zunehmenden Maße die Anwendungsbreite, die Materialbreite und die Anzahl der Herstellerfirmen, welche den 3D-Druck zuerst für die Industrie mehr und mehr attraktiv machten und in jüngster Vergangenheit auch für den Heimanwender. Trotz der Vielzahl an Materialien und Druckern, eignen sich die einzelnen Verfahren mehr oder weniger für bestimmte Einsatzbereiche und zeichnen sich durch charakteristische Verfahrensprozesse aus und die damit verbunden Einsatz bestimmter Materialien.

Die Prozesskette additiver Fertigung

Prozesskette additiver Fertigung

 

 

Die am häufigsten genutzten Verfahren sind:

  1. Stereolithographie (SL)
  2. Selektives Lasersintern (SLA)/ Selektives Laserschmelzen (SLM)
  3. Multi-Jet-Modeling (MJM)
  4. Layer Laminate Modeling (LLM)
  5. Fused Deposition Modeling (FDM)
  6. 3D-Printing (3DP)

 

 

 

Zusammenfassende Übersicht über Generative Fertigungsverfahren bzw. Verfahren des Additive Manufacturing:

 

Gegenüberstellung der additiven Fertigungsverfahren

Gegenüberstellung der additiven Fertigungsverfahren; Quelle: eigene Darstellung