Post-Processing

Post-Processing im Rahmen des Additive Manufacturing

Prozesskette im Additive Manufacturing; Datenerstellung-3D-Druck-Postprocessing

Prozesskette im Additive Manufacturing; Quelle: MMM GmbH

Da sich das Additive Manufacturing (ugs. 3D-Druck) zur Herstellung von Medizinprodukten immer mehr etabliert, muss gleichzeitig über die  Einbindung dieser Technologie in den bisherigen Gesamtprozess zur Herstellung von Medizinprodukten nachgedacht werden. Die ohnehin schwierige Frage der wirtschaftlichen Nutzung moderner Fertigungsverfahren wie dem Additive Manufacturing (AM) zur Herstellung von Medizinprodukten wird dadurch noch komplexer. Denn nur bestimmte Materialien lassen sich durch einige wenige AM-Verfahren verarbeiten. Anschließend müssen die hergestellten Produkte häufig  im Rahmen des Post-Processing nachbearbeitet werden. Hinzu kommt, dass oft mehrere unterschiedliche Materialien zur Herstellung von Produkten verwendet werden, welche nicht selten unterschiedliche Nachbearbeitungsschritte erfordern bzw. zulassen. Doch sind die gewählten Materialien und damit die erzeugten Medizinprodukte auch alle gleich gut geeignet für die Aufbereitung und anschließende klinische Verwendung? Ein Beispiel ist das Sterilisieren von Medizinprodukten. Die Sterilisationsfähigkeit der eingestzten Materialien ist oft entscheidend für die Verwendung der Produkte, aber nicht alle Materialien lassen sich mit einem Sterilisationsverfahren sterilisieren. Da sich aber in den meisten medizinischen Bereichen bestimmte Sterilisationsverfahren durchgesetzt haben, ist die Wahl des Werkstoffes oft kritisch für das Post-Processing, die anschließende Produktnutzung und den Markterfolg.

Prozessschritte im Rahmen des Post-Processing von Medizinprodukten: